“Verlorener Guss” aus Burkina Faso

Jedes Kunstwerk ist ein Unikat, da nach dem Guss die Form zerschlagen wird. Wäre der Guss misslungen, müsste die Figur nochmals neu geschaffen und gegossen werden. Das Messinggussmaterial wird aus Abfallprodukten, wie alte Wasserhähne und Kupfer aus Autokühlern gewonnen. Die Künstler arbeiten in einer kleinen Kooperative mit jungen Erwachsenen.

Herstellungsprozess in Kürze:

  • Formen der Figur aus Wachs
  • Ummantelung der Wachsfigur mit einer Tonhülle
  • Trocknung der Tonumkleidung an der Luft
  • Brennen des Tonmantels und ausfließen lassen des heißen, flüssigen Wachses
  • Fixieren der Tonhülle mit Draht und Abdichten
  • Schmelzen von Messinggussmaterial und Kupfer aus Altmetall
  • Gießen der Form durch speziell gefertigte Einfülltrichter
  • Abkühlen der Form mit Wasser
  • Zerschlagen der Tonhülle
  • Einfüll- und Entlüftungskanäle absägen
  • Säubern, Schleifen und Polieren der Figur aus „verlorenem GUSS”